Bedeutung der Songs

Lovesongs (They Kill Me)

Strify: „Der Titel hat eine sehr prägnante Aussage. Denn von uns wird es wohl eher selten happy Lovesongs zu hören geben.“

Luminor: „Dieser Song ist für mich eine der intensivsten Erfahrungen, die ich je mit meiner Stimme und Seele ausleben konnte. Ich verbinde mit diesem Lied extrem viel, weil ich in seiner Entstehungszeit in genau dieser Situation war.“

How Does It Feel

Strify: „Der Song handelt davon, dass eine Person verschlossen ist, man aber merkt, dass es mehr gibt, als die Person einem verraten will. Ich bin schon einigen Menschen begegnet, die sehr schweigsam waren und sich nie getraut haben, einem zu sagen, was ihnen auf dem Herzen liegt.“

Luminor: „Das Stück schildert sehr gut, wie sich Erfahrungen im Leben, die sehr negativ waren, in einem widerspiegeln. Nicht immer wird man gleich von ihnen zerstört, im Grunde aber stets geprägt.“

Silent Scream

Strify: „„Silent Scream“ ist eine Ballade im großen Stil. Es wurde viel mit der Produktion experimentiert, und es gab verschiedene Versionen. Ich liebe vor allem die Trommeln am Ende und den Ausstieg des Songs.“

Luminor: „Ein stummer Schrei bedeutet auch, dass man z.B. vor dem Scheitern eines gemeinsamen Traumes steht, dessen Zerstörung verhindert hätte werden können, wenn nur einer mal wirklich geschrien hätte.“

Gett Off

Strify: „Ein sehr doppeldeutiges Lied. Auf der einen Seite kann man die Lyrics so verstehen, dass sich jemand verpissen soll. Wenn man allerdings den Rest des Textes betrachtet, geht es – direkt gesagt – um Telefonsex!“

Luminor: „Das ist für mich die heißeste Nummer des Album. Ich liebe diesen Song, weil er eine absolut echte Seite an mir zeigt, die viele auf den ersten Blick nicht für möglich halten.“

Forever Or Never

Strify: „Eine Hymne, in der es darum geht, den Moment zu ergreifen – und sich aus dem Alltagstrott zu befreien. Wunder und Märchen sind nicht real, und man sollte nicht auf sie hoffen und warten. Man muss selbst seine Möglichkeiten schaffen. Wir tun dies natürlich größenwahnsinnig: Uns genügt kein „jetzt oder nie“, sondern es muss ein „für immer oder nie“ sein.“

Luminor: „Das ist die Pop-Hymne des Albums. Sie ist geschaffen für Strifys Stimme – ein energiegeladenes Powerpaket.“

Escape To The Stars

Strify: „Das ist mein Favorit auf dem Album, weil meine Stimme da so schön rau ist. Beim Einsingen habe ich mich voll und ganz gehen lassen. Der Text liegt mir sehr am Herzen. Manchmal erscheint die Realität so unerträglich, das man sich einfach seine kleine Welt im Kopf erschafft und – wie hier – zu den Sternen flieht. So geht es mir immer, wenn ich mal wieder abschalten muss von dem ganzen Stress.“

Luminor: „Dieser Song ist für mich auf seltsamer Art und Weise sehr persönlich, da er meine Art zu lieben beschreibt.“

After The Rain

Strify: „Der Song ist vom Tim – Burton – Film „Edward mit den Scherenhänden“ beeinflusst. Wir wollten auch einen Song mit einem Glockenspiel. Inhaltlich handelt das Lied davon ,dass eine Liebe zerbrochen ist, weil man einfach die Zeichen übersehen hat.“

Luminor: „Ein Klang – Opus, das eine unvergleichliche Stimmung überträgt – eine tolle Ballade!“

She Waits For Me

Strify: “She Waits For Me” ist ein Cover und stammt ursprünglich von einer englischen Band namens Protocol, die sich leider bereist getrennt hat. Der Song  hat Deutschland nie erreciht. Wir fanden ihn cool, weil er voll abgeht. Deshalb wollten wir unsere Version davon einspielen. Die Studioarbeit daran hat Spaß gemacht. Ich habe mit meiner Stimme rumexperimentiert und manche Parts nur geschrien. Das hört man gar nicht so richtig, nur am Ende kommt es voll raus.“

Luminor: „Das Stück zeigt, wie vielfältig unsere musikalische Bandbreite ist.“

I Don´t Believe

Strify: „Hier geht es darum, dass man als Außenseiter angesehen wird und sich innerlich kaputt fühlt. Man hat das Gefühl, dass es niemanden gibt, der einem zur Seite steht. Das Lied hilft einem dabei zu akzeptieren, dass man eben anders ist als andere.“

Luminor: „Den Text liebe ich, denn er beschreibt perfekt meine eigene Rolle, die ich bisher in meinem Leben spielen musste -  den Lonesome Rider. Der bleibe ich wahrscheinlich auch immer.“

The Way We Are

Strify: „Der Song steht am stärksten für das, was wir ausdrücken wollen. Dass man von allen Seiten gesagt bekommt, man sei auf dem falschen Weg, dass man seine Ziele aber nur erreichen kann, wenn man sich nicht den anderen anschließt oder sich versteckt, sondern hinter dem, was man ist, steht. Auch wenn viele Außenstehende einen als seltsam bezeichnen, kann man seine Träume leben.“

Luminor: „Das ist eines unserer ersten Werke, und der Titel steht als treffendes Schlagwort für alles, was wir leben. Es ist vollkommen egal, welchen Namen die Menschen dem geben, was du bist. Es gibt nur einen Namen dafür – und das bist einfach du.“

Dysfunctional Family

Strify: „Der Song beschreibt das Schicksal eines Kindes in einer Familie., die nicht richtig funktioniert. Ich bin ja selbst ein Scheidungskind – ich weiß, wie es ist, in einer Familie aufzuwachsen, in der es viel Streit gibt.“

Luminor: „Viele Menschen werden gerade durch die Familie entscheidend geprägt. Mitunter sogar zerstört. Die Familie ist das Nest, die Basis, auf der so viel Weiteres aufbaut. Wird man in diesem Nest verlassen oder betrogen, ist das traumatisch. Genauso schlimm ist es, wenn sich ein Familienmitglied plötzlich massiv gegen einen wendet – eine Erfahrung, die ich leider gerade machen muss.“

Heavensent

Strify: „Ein wunderbarer epischer Song, den ich mir live in einer Zwölf-Minuten-Version gut vorstellen könnte. Hier wollen wir ausdrücken, dass wir stolz auf das sind, was wir darstellen – und dass wir uns nicht verbiegen lassen wollen. Wir sind anders als die anderen, aber dennoch sind wir neugierig, die Welt zu sehen. Wir wollen uns nicht verstecken und anderen ein schlechtes Vorbild damit sein.“

Luminor: „Ich kann nur sagen: Der Song wirft mich um. Denn ich denke dabei immer an einen ganz bestimmten Menschen, der einmal meinen Weg kreuzte.“

Angel In Disguise

Strify: „Es war toll, das Lied zu schreiben, da wir uns super mit den zwei anderen Songwritern verstanden haben. Alles ergab sich von selbst. Im Text geht es darum, dass man betrogen wurde und seinen Glauben verloren hat. Man ist einfach geblendet von seiner Wut, die in einem kocht. Und man weiß gar nicht, wie man am besten neu anfängt, ob man überhaupt loslassen soll und kann.“

The Silent Place

Strify: „In dem Track geht es darum, dass Menschen oft blind und taub sind und nur das sehen und hören, was sie wollen. Sie sind total auf Fakten und Daten fixiert, vergessen dabei aber zu leben. Man muss einfach manchmal träumen, um das Leben voll genießen zu können. Der Song ist zum Vergleich zu den anderen recht ungewöhnlich, und wir fanden, er stellt einen schönen Ausklang des Albums dar.“

3.10.07 16:52, kommentieren

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